Feuerwehrkommandant Andreas Dobler äusserte sich an der Information erfreut darüber, dass die die Ersatzbeschaffung für neue Feuerwehrfahrzeuge sukzessive voranschreitet.
Container statt fester Aufbau
In den letzten fünf Jahre hat man nach Andreas Dobler schon rund die Hälfte der alten Fahrzeuge ersetzt. Im vorliegenden Fall musste nach 28 Jahren im Einsatz das Schadendienstfahrzeug ersetzt werden. Die Ersatzbeschaffung basiert auf einem Trägerfahrzeug der Marke Mercedes Benz und wurde von der Larag AG aus Wil geliefert.
Anstelle des bisher festen Aufbaus wurde ein Wechselladebehälter, ein sogenannter „Container“, beschafft, welcher von der Tony Brändle AG aus Sirnach bezogen wurde. Das Fahrzeug, welches mit einem Technischen Container, inklusive eine Generators mit 50kVA Leistung ausgestattet ist, erfüllt somit die Anforderung des Amtes für Feuerschutz.
Flexibilität gewonnen
Insgesamt verfügt die Feuerwehr Region Wil nun über zwei solche Trägerfahrzeuge vom Typ G7 sowie über ein mehrere Container. Dobler lobte die „grössere Flexibilität“, welche die Feuerwehr mit dieser Anschaffung erreicht habe. Der Vorteil dieser Variante bestehe darin, dass mit einem Fahrzeug mehrere Wechselladebehälter transportiert werden können. Ja, nötigenfalls steht das Trägerfahrzeug nach dem Absatteln des Containers für weitere Transporte zur Verfügung. Der „G7“ verfügt über ein Hakengerät, das über eine maximale Hubkraft von 14000 Kilo verfügt.
Das mit drei Sitzplätzen und einem 330 PS starken 6-Zylinder-Diesel-Motor ausgestattete Fahrzeug mit Automatikgetriebe verfügt des weiteren über einen pneumatisch ausfahrbaren Heckunterfahrschutz, links und rechts über seitliche Unterfahrschütze, welche auch als Trittbretter nutzbar sind, über zusätzliche Arbeitsscheinwerfer, welche den Platz beim Absatteln ausleuchten sowie über eine Kiste mit Verkehrsmaterial.
9- statt 12-Plätzer Manschaftstransporter
Bereits im Februar dieses Jahres wurden zwei Mannschaftstransporter aus den Jahren 1992/93 durch zwei „Opel Merano“ ersetzt, welche beide von der Auto Eberle AG aus Wil geliefert wurden. Bei ihnen ist der neunplätzige Mannschafts- vom Materialraum abgetrennt. Die Sitzbänke sind in der Fahrtrichtung eingebaut, so dass den Mitfahrenden der aktuelle Sicherheitsstandard geboten wird.
Dass im Vergleich zu den nun ausrangierten Mannschaftstransportern die Zahl der Plätze von zwölf auf neun reduziert wurde, hat einen weiteren „pragmatischen“ Grund: Neunplätzer können von allen gefahren werden, die über einen normalen Fahrausweis verfügen, Zwölfplätzer nicht. Auch so erhöht die Feuerwehr der Region Wil also die Flexibilität ihrer rund 160 Einsatzkräfte.
Text: Chrioph Lampart
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